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Peter M. Färbinger, Herausgeber und Chefredakteur E3-Magazin DE, US und ES (e3mag.com), B4Bmedia.net AG, Freilassing (DE), E-Mail: pmf@b4bmedia.net und Tel. +49(0)8654/77130-21

![rise with SAP cloud christian klein luka mucic [shutterstock_1543076495_SeventyFour]](https://e326.greatsolution.dev/wp-content/uploads/2022/01/rise-with-sap-shutterstock_1543076495.jpg)


Die Arbeit an der SAP-Basis ist entscheidend für die erfolgreiche S/4-Conversion.
Damit bekommt das sogenannte Competence Center bei den SAP-Bestandskunden strategische Bedeutung. Unhabhängig vom Betriebsmodell eines S/4 Hana sind Themen wie Automatisierung, Monitoring, Security, Application Lifecycle Management und Datenmanagement die Basis für den operativen S/4-Betrieb.
Zum zweiten Mal bereits veranstaltet das E3-Magazin in Salzburg einen Summit für die SAP-Community, um sich über alle Aspekte der S/4-Hana-Basisarbeit umfassend zu informieren.
FourSide Hotel Salzburg,
Trademark Collection by Wyndham
Am Messezentrum 2, 5020 Salzburg, Österreich
+43-66-24355460

1 Kommentar
Christian Podiwinsky
Man muss keine großartigen Marktanalysen zu machen: 80 % und mehr der klassischen SAP-ERP-Kunden haben sich für SAP entscheiden, weil es multifunktionale, integrierte, in sehr vielen Branchen weltweit bewährte und auch für den gehobenen Mittelstand sehr nutzvolle betriebswirtschaftliche Software bietet, die Kern-Prozesse dieser Unternehmen inklusive Planung und mitlaufenden, aktiven Controlling am besten unterstützt. Dafür zahlten sie einen höheren Lizenzpreis und jedes Jahr einen nicht unerheblich höheren Wartungsvertrag als für Konkurrenzprodukte. Die Erwartungshaltung ist, dass diese Mittel zu einem beträchtlichen Anteil dazu verwendet werden, um die bestehenden ERP-Funktionen laufend auszubauen, zu verfeinern und durch state-of-the-art Produkte / Funktionen, die in gewohnter Weise sich nahtlos in die bestehenden Softwaremodule integrieren lassen, auszubauen. Diese Kunden sind auch gewohnt, dass SAP für die Neuerungen ein entsprechend detailliertes Schulungsprogramm, sehr praxisnah agierende Berater und genauso umfangreiche Anwender, Customizing- und Systemdokumentationen zu Verfügung stellt, wie es bei den klassischen ERP-Produkte der Vergangenheit Usus war.
Genau die gleichen Kunden werden aber wenig Verständnis haben, wenn ihre Lizenz-und Wartungsbeiträge dazu verwendet werden, um sündteure Unternehmen (oft zu einem überhöhten Marktpreis ?) zuzukaufen, deren Software weder den Keybedürfnissen bezüglich sinnvoller ERP-Erweiterungen und schon gar nicht den gewohnten Ausprägungen bezüglich technologisch-funktionellen Integration, Ausbildung, Beratung, Dokumentation entsprechen,
Wenn jetzt noch 4.000 SAP-Mitarbeiter vorzeitig das Unternehmen verlassen werden , ist zu befürchten, dass dies vor allem “alte Hasen” im ERP-Bereich sind, die bestenfalls durch irgendwelche Jungspunde für Cloudvertrieb ersetzt werden.
Ich bin gespannt, wann SAP-Anwender dies nicht nur kritisch betrachten, sondern auch Konsequenzen setzen und nicht mehr wie früher eher ungeschaut SAP-Produkte kaufen und im schlimmstenfalls anlässlich einer HANA-Umstellung in Frage stellen, um die “next ERP-generation” unbedingt SAP sein muss oder ob sich da nicht Alternativprodukte anbieten.
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