{"id":116293,"date":"2022-07-01T09:30:00","date_gmt":"2022-07-01T07:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/?p=116293"},"modified":"2022-08-22T16:50:42","modified_gmt":"2022-08-22T14:50:42","slug":"scm-und-iiot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/scm-und-iiot\/","title":{"rendered":"SCM und IIoT"},"content":{"rendered":"\n<p>Laut einer neuen PwC-Studie investieren Industrieunternehmen weltweit jedes Jahr mehr als eine Billion Euro in den Aufbau digitaler Fabriken. Auch in der SAP-Community ist diese Aufbruchstimmung zu beobachten, siehe E-3 Coverstory Juni 2022: von IoT nach ERP. Trotz hoher Investitionen befindet sich aber mehr als die H\u00e4lfte der 700 weltweit befragten Unternehmen (darunter 100 mit Hauptsitz in Deutschland) noch in einem sehr fr\u00fchen Stadium der Implementierung digitaler Systeme und Technologien. Das geht aus der Digital Factory Transformation Survey 2022 hervor, die die Wirtschaftspr\u00fcfungs- und Beratungsgesellschaft PwC anl\u00e4sslich der Hannover-Messe dieses Jahr ver\u00f6ffentlicht hat. Wo fr\u00fcher Kostensenkung und Effizienz im Vordergrund standen, r\u00fccken heute Flexibilit\u00e4t und Resilienz in den Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich der Hannover-Messe hat der Digitalverband Bitkom erhoben, dass 65 Prozent der Industrieunternehmen ab 100 Besch\u00e4ftigten spezielle Anwendungen f\u00fcr Industrie 4.0 nutzen, und weitere 25 Prozent planen den Einsatz. Laut Bitkom ist Industrie 4.0 im produzierenden Gewerbe angekommen. Insgesamt setzen 90 Prozent der Unternehmen auf Industrie 4.0 \u2013 und investieren daf\u00fcr rund 6 Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes. Vergangenes Jahr waren es nach Bitkom-Angaben mit 83 Prozent noch etwas weniger, im Jahr 2019 waren es sogar erst 74 Prozent. Nur 8 Prozent planen derzeit keinen Einsatz spezieller Anwendungen, k\u00f6nnen sich aber vorstellen, dies in Zukunft zu tun. F\u00fcr ausnahmslos alle der befragten Unternehmen ist Industrie 4.0 heute ein Thema.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"234\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/executive-brief-idc-iiot-2022_1.jpg\" alt=\"Aktuelle IIoT-Umsetzung in deutschen Industrieunternehmen (n=250, 1 Prozent f\u00fcr \u201eWei\u00df nicht\u201c).\" class=\"wp-image-116321\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/executive-brief-idc-iiot-2022_1.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/executive-brief-idc-iiot-2022_1-768x225.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/executive-brief-idc-iiot-2022_1-100x29.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/executive-brief-idc-iiot-2022_1-480x140.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/executive-brief-idc-iiot-2022_1-640x187.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/executive-brief-idc-iiot-2022_1-720x211.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Aktuelle IIoT-Umsetzung in deutschen Industrieunternehmen (n=250, 1 Prozent f\u00fcr \u201eWei\u00df nicht\u201c).<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Angebot Ariba von SAP zeigt deutlich, dass die Digitalisierung von Produktion und Handel jedoch weit \u00fcber das Thema Industrie 4.0 und IIoT hinausgeht. End-to-End umfasst dann auch SCM, Logistik und Marktpl\u00e4tze. Mittlerweile nutzt jedes zweite Unternehmen digitale Marktpl\u00e4tze, um Produkte und Dienstleistungen einzukaufen oder zu verkaufen, hat PwC erhoben. Weitere 17 Prozent planen den Eintritt in den elektronischen Handel in den kommenden zw\u00f6lf Monaten. F\u00fcr jedes f\u00fcnfte Unternehmen sind digitale Marktpl\u00e4tze hingegen kein Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuelle Situation ist f\u00fcr produzierende Unternehmen von anhaltenden Krisen gepr\u00e4gt: Unterbrochene Lieferketten, gro\u00dfe Nachfrageschwankungen und der akute Inflationsdruck sind nur einige der Herausforderungen, denen sich die Betriebe stellen m\u00fcssen. Infolgedessen sind fast alle Unternehmen gezwungen, ihre Produktion flexibler zu gestalten und auf ein Wertsch\u00f6pfungskettenmodell zu setzen, das Resilienz in den Fokus r\u00fcckt. Viele SAP-Bestandskunden investieren deshalb in ihre digitale Transformation \u2013 aber es ergibt sich ein differenziertes Bild, auf das SAP erst teilweise reagiert hat: Die globale Befragung von 700 Industrieunternehmen durch PwC zeigt, dass die Zahl der Unternehmen, die digitale Technologien zur Senkung von Kosten einsetzen, drastisch eingebrochen ist, w\u00e4hrend die Zahl der Unternehmen, die investieren, um ihre Flexibilit\u00e4t und Resilienz zu st\u00e4rken, insgesamt um 76 Prozent gestiegen ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"319\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Industrie-40-Digitalisierungsradar.jpg\" alt=\"Industrie-4.0-Technologie. Quelle: Bitkom 2022.\" class=\"wp-image-116317\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Industrie-40-Digitalisierungsradar.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Industrie-40-Digitalisierungsradar-768x306.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Industrie-40-Digitalisierungsradar-100x40.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Industrie-40-Digitalisierungsradar-480x191.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Industrie-40-Digitalisierungsradar-640x255.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Industrie-40-Digitalisierungsradar-720x287.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Industrie-4.0-Technologie. Quelle: Bitkom 2022<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Remote Monitoring und Realtime<\/h3>\n\n\n\n<p>IoT-Plattformen, mit denen Daten, Produkte, Maschinen oder Prozesse vernetzt werden k\u00f6nnen, setzen 35 Prozent der produzierenden Unternehmen ein und fast genauso viele planen dies, hat Bitkom f\u00fcr Deutschland erhoben. Fast jedes zweite Unternehmen sieht die gr\u00f6\u00dften Potenziale bei sogenanntem Remote Monitoring \u2013 also der Fern\u00fcberwachung \u2013 und bei Echtzeiteinblicken in die Herstellungsprozesse. 42 Prozent sch\u00e4tzen die Beschleunigung von Prozessen. 39 Prozent sehen Potenziale in der Predictive Maintenance. Damit bezeichnet man die vorausschauende Wartung von Maschinen und Systemen, wo zum Beispiel Teile nur bei Bedarf und dann aber rechtzeitig ersetzt werden, bevor ein Defekt eintritt. IoT-Plattformen helfen nach Ansicht von Bitkom auch bei der Erreichung \u00fcbergeordneter betrieblicher Ziele wie der Umsatzsteigerung, der Qualit\u00e4tsverbesserung&nbsp; und der Kostensenkung. IoT-Plattformen vernetzen in der Industrie Produkte, Maschinen und Menschen und treiben somit den digitalen Wandel voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der wachsende Stellenwert von nachhaltigen Produktionsabl\u00e4ufen hat die Art und Weise, wie SAP-Bestandskunden in die Zukunft investieren, stark ver\u00e4ndert. Die Bef\u00fcrchtung, dass die Coronakrise das Thema Nachhaltigkeit bei den gro\u00dfen Industrieunternehmen in den Hintergrund dr\u00e4ngen w\u00fcrde, hat sich als falsch herausgestellt. Das Gegenteil ist der Fall: Die Zahl der Unternehmen, die in digitale Technologien investieren, um nachhaltiger zu wirtschaften, hat sich mehr als verdoppelt. <em>\u201eDie Studie zeigt, dass die Investitionen in Nachhaltigkeit schon aufgrund der zunehmenden regulatorischen Anforderungen stark vorangetrieben wurden. Der Bedarf nach operativer Resilienz hat diese Dynamik zus\u00e4tzlich erh\u00f6ht\u201c<\/em>, erkl\u00e4rte Reinhard Geissbauer, Partner und Head of Digital Transformation Europe bei PwC.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"626\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Reinhard-Geissbauer_PwC_800.jpg\" alt=\"Dr. Reinhard Geissbauer, PwC\" class=\"wp-image-116312\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Reinhard-Geissbauer_PwC_800.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Reinhard-Geissbauer_PwC_800-768x601.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Reinhard-Geissbauer_PwC_800-100x78.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Reinhard-Geissbauer_PwC_800-480x376.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Reinhard-Geissbauer_PwC_800-640x501.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Reinhard-Geissbauer_PwC_800-720x563.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Die Investitionen in Nachhaltigkeit wurden aufgrund der regulatorischen Anforderungen stark vorangetrieben. &#8211; <\/em><em>Dr. Reinhard Geissbauer, Partner, Head of Digital Transformation, PwC<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfes Potenzial bietet die Digitalisierung der Industrie in der Reduktion von CO2-Emissionen. So k\u00f6nnen im Jahr 2030 bei einem beschleunigten Einsatz digitaler Technologien allein in Deutschland bis zu 64 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden \u2013 das sind 17 Prozent der insgesamt geplanten CO2-Einsparungen im Rahmen des Klimaziels 2030. Das zeigt die Bitkom-Studie \u201eKlimaeffekte der Digitalisierung\u201c. Demnach kann der Einsatz von digitalen Zwillingen, also die Simulation und Optimierung von physikalischen Produkten oder Prozessen, 33 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Weitere 31 Millionen Tonnen k\u00f6nnen durch verst\u00e4rkte Automatisierung in der Produktion vermieden werden, indem digitale Technologien manuelle Eingriffe und den Materialeinsatz reduzieren sowie Prozesse optimieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die PwC-Studie zeigt, dass die digitale Transformation in der Industrie viele Facetten hat: Unternehmen setzen auf Back-bone-IT-Systeme wie die weitverbreiteten Enterprise-Resource-Planning-Suiten (ERP) und Manufacturing-Execution-Systeme (MES), aber auch auf neue Innovationen wie Betriebsplattformen f\u00fcr Ger\u00e4te und Sensoren, die \u00fcber das Industrial Internet of Things (IIoT) vernetzt sind. Dar\u00fcber hinaus finden sich in vielen Betrieben softwarebasierte Business-Anwendungen oder Use Cases wie Systeme zur Steuerung der Produktionsqualit\u00e4t oder zur Wartung von Maschinen. Zudem sind vielerorts Technologien wie Drohnen, Wearables oder automatisierte Roboterfahrzeuge im Einsatz. <em>\u201eProduktionsunternehmen erkennen jetzt, dass viele dieser digitalen Innovationen kombiniert werden m\u00fcssen, um Fertigungsprozesse zu transformieren \u2013 vom Design bis zum Vertrieb\u201c<\/em>, sagte Michael Bruns, Partner bei PwC.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"780\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800.jpg\" alt=\"Michael Bruns, PwC\" class=\"wp-image-116307\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800-768x749.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800-100x98.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800-480x468.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800-640x624.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800-720x702.jpg 720w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800-24x24.jpg 24w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Michael-Bruns_PwC_800-48x48.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Es gibt keine Formel f\u00fcr die digitale Transformation, der Erfolg ist ein Zusammenspiel von systemischen Ver\u00e4nderungen. &#8211; <\/em><em>Michael Bruns, Partner, PwC<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Unternehmen aus der PwC-Umfrage planen in den kommenden Jahren Investitionen in H\u00f6he von 1,8 Prozent ihres Jahresnettoumsatzes \u2013 ein deutlicher Anstieg der Kapitalbindung im Vergleich zu fr\u00fcheren PwC-Studien. Dies entspricht einem gesch\u00e4tzten Gesamtvolumen f\u00fcr digitale Investitionen in der verarbeitenden Industrie von mehr als einer Billion Euro. Dennoch sollten einige Unternehmen ihre Investitionsraten weiter erh\u00f6hen, da die Studie eine starke Korrelation zwischen hohen Investitionen und hohen Renditen aufzeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der PwC-Studie geht zudem hervor, dass Unternehmen, die gr\u00f6\u00dfere Investitionen in die Digitalisierung t\u00e4tigen und das damit einhergehende Risiko in Kauf nehmen, oft bessere Ergebnisse erzielen und ihre Investitionen schneller amortisieren. Die meisten Investitionen in digitale Technologien haben eine Amortisationszeit von etwa drei Jahren, aber in einigen F\u00e4llen k\u00f6nnen sich selbst umfangreiche Investitionen in grundlegende Technologien wie IT-Backbone-Systeme innerhalb eines Jahres amortisieren. <em>\u201eEs gibt keine allgemeing\u00fcltige Formel f\u00fcr die digitale Transformation, denn der Erfolg stellt sich nur in einem komplexen Zusammenspiel von systemischen Ver\u00e4nderungen der IT-Architektur, der Ausarbeitung von Business Use Cases und der Implementierung spezifischer Technologien ein\u201c<\/em>, sagte Michael Bruns. \u201eWer zu wenig investiert, verpasst transformative Technologien, im Umkehrschluss kann aber auch zu viel in Anwendungen investiert werden, die f\u00fcr das Gesch\u00e4ft nicht relevant sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"425\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Infografik-1_800.jpg\" alt=\"PwC Studie\" class=\"wp-image-116315\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Infografik-1_800.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Infografik-1_800-768x408.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Infografik-1_800-100x53.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Infografik-1_800-480x255.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Infografik-1_800-640x340.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Infografik-1_800-720x383.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Investition in die digitale Transformation der Fertigung. Globale Ausgaben in sechs Schl\u00fcsselbranchen. Wie viel investieren Sie in die digitale Transformation Ihrer Fertigung? <\/em><br><em>Quelle: PwC 2022.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ressourcen schonen, Energie sparen, CO2-Aussto\u00df reduzieren: Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz spielt die Industrie eine Schl\u00fcsselrolle. Digitalisierung ist der wesentliche Hebel, um diese Ziele zu erreichen. So stand die Hannover-Messe in diesem Jahr auch unter dem Leitthema \u201eDigitalisierung und Nachhaltigkeit\u201c. Eine aktuelle, repr\u00e4sentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom stellt die Bedeutung digitaler Anwendungen f\u00fcr mehr Klimaschutz heraus. Demnach sagen acht von zehn Unternehmen, dass Industrie 4.0 zu einer nachhaltigen Produktion beitr\u00e4gt. Befragt wurden rund 550 Industrieunternehmen in Deutschland ab 100 Besch\u00e4ftigten. <\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig betonen 91 Prozent, dass Industrie 4.0 unverzichtbar ist, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu k\u00f6nnen. Sechs von zehn Unternehmen sagen, dass die Arbeit weniger fehleranf\u00e4llig wird und sich konventionelle Gesch\u00e4ftsmodelle ver\u00e4ndern werden. <em>\u201eDurch eine konsequente Digitalisierung kann die Industrie sich zwei dringlichen Herausforderungen zugleich stellen: Digitalisierung macht die Unternehmen nachhaltiger und wettbewerbsf\u00e4higer\u201c<\/em>, sagte Christina Raab, Mitglied im Bitkom-Pr\u00e4sidium.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"585\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/christina-raab_800.jpg\" alt=\"Christina Raab, Bitkom\" class=\"wp-image-116304\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/christina-raab_800.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/christina-raab_800-768x562.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/christina-raab_800-100x73.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/christina-raab_800-480x351.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/christina-raab_800-640x468.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/christina-raab_800-720x527.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Zwei dringliche Herausforderungen: Digitalisierung macht die Unternehmen nachhaltiger und wettbewerbsf\u00e4higer. &#8211; <\/em><em>Christina Raab, Mitglied des Pr\u00e4sidiums, Bitkom<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digitalisierungsdefizite<\/h3>\n\n\n\n<p>Die PwC-Studie hingegen zeigt, dass trotz der F\u00fclle an neuen Technologien und der hohen Investitionen viele Unternehmen ihre Digitalisierungspl\u00e4ne nicht umsetzen k\u00f6nnen. Die PwC-Ergebnisse zeigen, dass es f\u00fcr die Unternehmen h\u00e4ufig schwieriger als erwartet ist, die Digitalisierung konsequent voranzutreiben. Zur Einordnung: In einer PwC-Umfrage aus dem Jahr 2014 gaben 80 Prozent der Unternehmen an, dass sie ihre Digitalisierungsprojekte bis Ende 2019 abschlie\u00dfen wollen. Diese optimistischen Erwartungen wurden vielerorts entt\u00e4uscht. Obwohl die Implementierungsrate neuer IT-Systeme, digitaler Gesch\u00e4ftsanwendungen und angewandter Technologien in den vergangenen vier Jahren stark gestiegen ist, ist der digitale Reifegrad bei vielen der weltweit gr\u00f6\u00dften Industrieunternehmen immer noch nicht da, wo er sein sollte. Mehr als 60 Prozent der Unternehmen befinden sich noch in der Anfangsphase ihrer digitalen Transformation. Nur 10 Prozent der Unternehmen profitieren bereits von den hohen Ertr\u00e4gen, der Flexibilit\u00e4t und der Resilienz ihrer vollst\u00e4ndig abgeschlossenen digitalen Transformation oder sind zumindest kurz davor.<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin 39 Prozent der deutschen Industrieunternehmen sehen sich als Vorreiter der Industrie 4.0. Andererseits gruppiert sich jedes zweite als Nachz\u00fcgler, hat Bitkom anl\u00e4sslich der Hannover-Messe erhoben. 7 Prozent der Unternehmen f\u00fchlen sich abgeh\u00e4ngt. Den gr\u00f6\u00dften Nachholbedarf hat der Mittelstand. So bezeichnen sich 58 Prozent der Unternehmen mit 100 bis 499 Besch\u00e4ftigten als Nachz\u00fcgler und nur 30 Prozent als Vorreiter. Unter den gro\u00dfen Unternehmen ab 500 Mitarbeitenden ist es umgekehrt: Lediglich 37 Prozent sehen sich als Nachz\u00fcgler, mehr als die H\u00e4lfte als Vorreiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Hemmnis, Industrie 4.0 zu etablieren, sind nach Selbstauskunft der Unternehmen gegen\u00fcber Bitkom fehlende finanzielle Mittel. Aber auch die Anforderungen an den Datenschutz empfinden zwei Drittel als Hemmnis. 61 Prozent identifizieren Anforderungen an die IT-Sicherheit als Problem und f\u00fcr 58 Prozent ist das Thema zu komplex. Rund die H\u00e4lfte sieht in fehlenden Fachkr\u00e4ften ein Hindernis, vier von zehn Unternehmen bem\u00e4ngeln die St\u00f6ranf\u00e4lligkeit der Systeme. 29 Prozent fehlt der Austausch mit Unternehmen, die vor \u00e4hnlichen Herausforderungen stehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nur eine geringe Rolle spielen demgegen\u00fcber ein Mangel an externer Beratung, fehlendes Wissen \u00fcber Best-Practice-L\u00f6sungen oder eine zu geringe Verf\u00fcgbarkeit von marktf\u00e4higen L\u00f6sungen. Gerade einmal 6 Prozent beklagen eine zu geringe Akzeptanz in der Belegschaft. Christina Raab, Mitglied im Bitkom-Pr\u00e4sidium: <em>\u201eJedes dritte Unternehmen hat nach Angaben seines Managements schlicht keine Zeit, um sich mit der Digitalisierung zu befassen. In Zukunft ist das industrielle Gesch\u00e4ft zu ann\u00e4hernd 100 Prozent digital. Digitalisierung geh\u00f6rt ganz oben auf die To-Do-Liste jedes Managers und jeder Managerin.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz z\u00e4hlt zu den Schl\u00fcsseltechnologien in der Industrie. In fast vier von zehn Unternehmen hat sie Anwendung gefunden \u2013 66 Prozent von ihnen nutzen KI in der Produktion zur Automatisierung von Prozessen, 64 Prozent f\u00fcr die Datenanalyse bei der Prozess\u00fcberwachung, 35 Prozent wenden beide Einsatzm\u00f6glichkeiten an. Konkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr den Einsatz von KI haben 17 Prozent der Unternehmen. F\u00fcr jedes vierte Unternehmen ist KI aktuell noch kein Thema. Das gr\u00f6\u00dfte Hemmnis beim Einsatz von KI sehen 42 Prozent aller Industrieunternehmen in der mangelnden Datengrundlage. 40 Prozent scheint der Aufwand insbesondere bei der Implementierung zu hoch, 36 Prozent fehlen Standards und 32 Prozent hindert der Zertifizierungsprozess. Gut jedes vierte Unternehmen (28 Prozent) gibt ethische Gr\u00fcnde als H\u00fcrde beim Einsatz von KI an.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Hannover-Messe wurde klar: F\u00fcr das Industrial Internet of Things (IIoT) gibt es in Deutschland nur wenige Vorreiter und viele Nachz\u00fcgler. Erst 10 Prozent der Industrieunternehmen f\u00fchren umfassende IIoT-Projekte durch, weitere 10 Prozent in begrenztem Ausma\u00df. Die meisten Firmen sind derzeit noch mit Recherche, Evaluierung, Planung und Pilotprojekten besch\u00e4ftigt. Das zeigt die Studie \u201eIndustrial IoT in Deutschland 2022\u201c von IDC.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach bleibt die IIoT-Nutzung in der deutschen Industrie seit rund zwei Jahren auf niedrigem Niveau. Dadurch verpassen viele Unternehmen die Chance, besser auf Probleme in Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten reagieren zu k\u00f6nnen. Dabei w\u00e4re der Bedarf f\u00fcr die Industrie in Deutschland enorm: von steigenden Energie- und hohen Frachtkosten \u00fcber gest\u00f6rte Lieferketten bis hin zu einem Krieg mitten in Europa. Gerade in so volatilen Zeiten wie diesen sind verl\u00e4ssliche Informationen und flexible Unternehmensprozesse notwendig. Genau dies erm\u00f6glicht IIoT. So k\u00f6nnen Unternehmen bei unvorhersehbaren Entwicklungen ihre Prozesse nachjustieren oder ihre Fertigung schnell auf neue Produkte umstellen. Zudem lassen sich Ressourcen gezielter einsetzen, um nachhaltiger zu produzieren und Ausschuss zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Vorteile setzt sich IIoT in Deutschland nur langsam durch. Das liegt zum Teil an der von Krisen gepr\u00e4gten wirtschaftlichen Lage der letzten Jahre. So sind betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie Gewinn und Kosten, Produktivit\u00e4t und Kundenbindung f\u00fcr die Unternehmen in den Fokus ger\u00fcckt. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die geringe IIoT-Adaption liegen jedoch weniger am mangelnden Willen oder Interesse, sondern vielmehr in den Herausforderungen bei der Umsetzung selbst. Skepsis, fehlendes Know-how und veraltete Technologien stehen dabei im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digital Twins<\/h3>\n\n\n\n<p>Laut der Capgemini-Studie \u201eDigital Twins: Adding Intelligence to the Real World\u201c setzen bereits 60 Prozent der Unternehmen in den wichtigsten Branchen digitale Zwillinge als Katalysatoren ein, um sich nicht nur operativ zu verbessern, sondern auch um ihre Nachhaltigkeitsagenda zu erf\u00fcllen. Durch digitale Zwillinge kann die physische Welt simuliert, dadurch Ressourcen besser genutzt, CO2-Emissionen reduziert, Liefer- und Transportnetzwerke optimiert und die Sicherheit der Mitarbeitenden erh\u00f6ht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bitkom hat erhoben, dass digitale Zwillinge in jedem dritten Unternehmen eingesetzt werden. Ein weiteres F\u00fcnftel plant die Nutzung. \u201eDigitale Zwillinge sind digitale Kopien von Objekten der realen Welt \u2013 von Produkten und Maschinen bis zu ganzen Fabriken. Dank ihrer Hilfe lassen sich Produktions- und Wartungsprozesse massiv beschleunigen und im allt\u00e4glichen Einsatz fortlaufend optimieren\u201c, erkl\u00e4rte Christina Raab auf der Hannover-Messe. Die Bedeutung von digitalen Zwillingen wird mittelfristig weiter zunehmen. So ist eine gro\u00dfe Mehrheit der Unternehmen der Meinung, dass der Einsatz digitaler Zwillinge in den kommenden f\u00fcnf Jahren ansteigen wird. Nur 17 Prozent gehen davon aus, dass sich die Relevanz nicht ver\u00e4ndern wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein digitaler Zwilling ist ein virtuelles Abbild eines physischen Systems, das die physische Welt modellieren, simulieren, \u00fcberwachen, analysieren und st\u00e4ndig optimieren kann. Er zielt darauf ab, die Kluft zwischen physisch und digital mit der richtigen Frequenz und Genauigkeit zu \u00fcberbr\u00fccken und dadurch Leistung und Nachhaltigkeit zu verbessern. Die Technologie wird in einer Vielzahl von F\u00e4llen \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette hinweg eingesetzt \u2013 von Design und der Konzeption bis hin zu Fertigung und Produktion \u2013 und erm\u00f6glicht eine dezentrale, kollaborative und flexible Arbeitsweise. Sie kann als Werkzeug dienen, um mit verschiedenen Szenarien zu experimentieren und die Auswirkungen jeder Entscheidung ohne reale Risiken zu bewerten, was zu k\u00fcrzeren Markteinf\u00fchrungszeiten, niedrigeren Kosten und h\u00f6herer Sicherheit f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"296\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-6.jpg\" alt=\"KI, IoT und digitale Zwillinge gewinnen an Bedeutung.\" class=\"wp-image-116297\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-6.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-6-768x284.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-6-100x37.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-6-480x178.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-6-640x237.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-6-720x266.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>KI, IoT und digitale Zwillinge gewinnen an Bedeutung. <em>Welche Anwendungen f\u00fcr Industrie 4.0 nutzt Ihr Unternehmen bereits (in Prozent)?&nbsp;<\/em> <em>Basis: Industrieunternehmen ab 100 Besch\u00e4ftigten in Deutschland (n=553) | rundungsbedingt kann die Summe der Anteile von 100 Prozent abweichen.<\/em><br><em>Quelle: Bitkom Research 2022.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Environmental, Social, Governance<\/h3>\n\n\n\n<p>Laut der Capgemini-Studie sind 57 Prozent der Unternehmen der Meinung, dass die Technologie des digitalen Zwillings entscheidend zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsbem\u00fchungen beitr\u00e4gt. Was wiederum mit ihren ESG-Zielen (Environmental, Social, Governance) einhergeht. Digitale Zwillinge erm\u00f6glichen flexible Arbeitsweisen, mit denen man Risiken minimieren und die Zusammenarbeit f\u00f6rdern kann. Damit ergibt sich die einzigartige Chance, die Rentabilit\u00e4t zu steigern und gleichzeitig den Einsatz von Ressourcen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu optimieren. Die Herausforderungen in den Lieferketten, die sich aus der Pandemie und dem Angriff Russlands auf die Ukraine ergeben, k\u00f6nnten bis zum Jahr 2023 zu einem potenziellen kumulierten Verlust von 920 Milliarden Euro beim Bruttoinlandsprodukt der Eurozone f\u00fchren, steht in einer vom Beratungsunternehmen Accenture ver\u00f6ffentlichten Studie. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie legt nahe, dass Lieferketten neu erfunden werden m\u00fcssen, um einem Paradigmenwechsel gerecht zu werden. Lieferketten wurden in erster Linie zur Kostenoptimierung konzipiert. In der heutigen Welt m\u00fcssen sie zudem jedoch widerstandsf\u00e4hig und flexibel sein, um auf Versorgungsunsicherheiten reagieren zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig werden sie zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil, um k\u00fcnftiges Wachstum zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lieferketten m\u00fcssen in der Lage sein, St\u00f6rungen zu absorbieren, sich an diese anzupassen und sich von ihnen zu erholen, wann und wo immer St\u00f6rungen auftreten. Verbesserte dynamische Einblicke, Risikoerkennung und L\u00f6sungen zur Risikominderung bef\u00e4higen Unternehmen, mit pl\u00f6tzlichen Ver\u00e4nderungen in der Lieferkette umzugehen. Szenarioplanung sowie Risiko- und Chancenanalysen helfen dabei, sich an die Entwicklung von Angebot und Nachfrage anzupassen. Netzwerkmodellierung und -simulation, Stresstests, strategische Puffergr\u00f6\u00dfen und Multi-Sourcing-Optionen erm\u00f6glichen es Unternehmen, Unsicherheiten zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lieferketten m\u00fcssen kundenorientiert und flexibel sein, damit sie sich schnell und kosteneffizient an Ver\u00e4nderungen der Nachfrage anpassen k\u00f6nnen. Neue Datens\u00e4tze, einschlie\u00dflich Echtzeitdaten, innerhalb und au\u00dferhalb des Unternehmens \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette hinweg zu erfassen wird dabei entscheidend sein. Automatisierung und k\u00fcnstliche Intelligenz werden Unternehmen erm\u00f6glichen, neue Datenmuster schnell zu erkennen, um bessere Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen. Der \u00dcbergang von zentralisierten, linearen Liefermodellen zu dezentralen Netzwerken mit On-demand-Produktion sowie in einigen F\u00e4llen die Verlagerung der Produktion n\u00e4her an den Verkaufsort k\u00f6nnen Unternehmen helfen, Kundenerwartungen bei der Auftragserf\u00fcllung besser gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"323\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-116299\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-4.jpg 800w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-4-768x310.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-4-100x40.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-4-480x194.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-4-640x258.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Bitkom-Charts_Industrie_4.0_240522-4-720x291.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>9 von 10 Unternehmen setzen auf Industrie 4.0. Welche Bedeutung hat Industrie 4.0 f\u00fcr Ihr Unternehmen (in Prozent)?<\/em> <em>Basis: Industrieunternehmen ab 100 Besch\u00e4ftigten in Deutschland (2022: n=553, 2021: n=551, 2020: n=552, 2019: n=555) | an 100 Prozent fehlende Prozentwerte: \u201eWei\u00df nicht \/ k. A.\u201c. Quelle: Bitkom Research 2022.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-5f69d8e\" data-block-id=\"5f69d8e\"><style>.stk-5f69d8e{height:30px !important}<\/style><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2207_05_Coverstory.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 50 Jahren kennt die IT-Community den Softwarekonzern SAP als ERP-Marktf\u00fchrer. Der Begriff ERP definiert ein Themengebiet, sagt im Konkreten aber wenig aus. Diese E-3 Coverstory besch\u00e4ftigt sich spezifisch mit den Schlagworten SCM, Logistik, Industrie 4.0, (I)IoT und Digital Twins. Die drei SAP- Partner Camelot, FIS und Orsoft unterst\u00fctzten die E-3 Redaktion bei der Recherche. Weitere Partner trauten sich noch nicht auf dieses herausfordernde Feld.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":116294,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[40955,40957],"tags":[707,18025,367,531,40960,7631,1301],"coauthors":[27825],"class_list":["post-116293","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-coverstory-22-07","category-mag-22-07","tag-coverstory","tag-iiot","tag-industrie-4-0","tag-logistik","tag-mag-22-07","tag-scm","tag-supply-chain-management","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",400,180,false],"medium_large":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-768x346.jpg",768,346,true],"large":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-100x45.jpg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-480x216.jpg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-640x288.jpg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-720x324.jpg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-960x432.jpg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",600,270,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1.jpg",600,270,false],"profile_24":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/2022-07_header_coverstory1-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Seit 50 Jahren kennt die IT-Community den Softwarekonzern SAP als ERP-Marktf\u00fchrer. Der Begriff ERP definiert ein Themengebiet, sagt im Konkreten aber wenig aus. Diese E-3 Coverstory besch\u00e4ftigt sich spezifisch mit den Schlagworten SCM, Logistik, Industrie 4.0, (I)IoT und Digital Twins. Die drei SAP- Partner Camelot, FIS und Orsoft unterst\u00fctzten die E-3 Redaktion bei der Recherche. Weitere Partner trauten sich noch nicht auf dieses herausfordernde Feld.<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/category\/coverstorys\/coverstory-22-07\/\" rel=\"category tag\">Coverstory 22-07<\/a>, <a href=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/category\/mag-22-07\/\" rel=\"category tag\">Mag 22-07<\/a>","author_info_v2":{"name":"Peter M. F\u00e4rbinger, E3-Magazin","url":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/author\/peter-m-faerbinger-e-3-magazin\/"},"comments_num_v2":"0 comments","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/116293\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/116294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=116293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116293"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=116293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}