{"id":150688,"date":"2025-05-02T07:00:00","date_gmt":"2025-05-02T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/?p=150688"},"modified":"2025-04-28T09:28:55","modified_gmt":"2025-04-28T07:28:55","slug":"dsag-technologietage-2025-die-sap-exitstrategie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/dsag-technologietage-2025-die-sap-exitstrategie\/","title":{"rendered":"DSAG-Technologietage 2025: Die SAP-Exitstrategie"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Technologietage 2025 der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) standen unter dem Motto: Call, Raise or Fold? Dem Pokerspiel entlehnt, steht Call f\u00fcr m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr Unternehmen, die ihre eingesetzten SAP-Systeme nutzen wollen und nur so weit investieren, wie es notwendig ist. Raise bezeichnet die durchdachten, nachhaltigen und strategischen Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf die neue SAP-Zielstrategie und die Implementierung neuer (Cloud-)Techniken. Und Fold steht f\u00fcr die Option, nach intensiver Pr\u00fcfung zu passen und nach einer Alternative zu suchen \u2013 somit eine SAP-Exitstrategie.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch nie zuvor hat der Anwenderverein DSAG ein m\u00f6gliches Ausstiegsszenario so deutlich angesprochen wie bei den Technologietagen 2025 in Wiesbaden. Es kamen weit \u00fcber 3000 Kongressteilnehmer, um sich \u00fcber die Zukunfts- und Tragf\u00e4higkeit von SAP zu informieren. Rein formal und statistisch haben viele SAP-Bestandskunden einen S\/4-Vertrag in der Schublade oder Hana und S\/4 partiell customized. \u00dcberzeugt von der neuen ERP-Welt sind jedoch die wenigsten. Dieses Dilemma hat auch SAP erkannt und Anfang dieses Jahres dem zehn Jahre alten S\/4 eine \u201eneue\u201c Business Suite nachgeschoben. Mit Programmen wie Customer Evolution und SAP for Me versucht der ERP-Weltmarktf\u00fchrer seine Vormachtstellung zu retten. Mehr \u00fcber die S\/4-Conversion in Zeiten des \u201eEnd of Mainstream Maintenance\u201c gibt es auf dem SAP Competence Center Summit am 21. und 22. Mai in Salzburg.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfer Move? Partner D atabricks<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Name \u201eBusiness Suite\u201c soll ein erfolgreiches Produkt-Label aus der On-prem-\u00c4ra reaktivieren. In ihrer Ganzheitlichkeit soll die \u201eneue\u201c Business Suite auf die Cloud \u00fcbertragen werden. Die Business Technology Platform (SAP BTP) bildet dabei unver\u00e4ndert das zentrale technische Fundament dieser neuen Business Suite und soll eine entscheidende Rolle spielen, u. a. bei der Integration der verschiedenen SAP-L\u00f6sungen. Die SAP Business Data Cloud (BDC) schlie\u00dflich soll eine system\u00fcbergreifende Harmonisierung und Nutzung der SAP-Daten erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir sehen aber auch, die Konkurrenz schl\u00e4ft ja nicht, wenn wir jetzt mal die Business Data Cloud nehmen\u201c, erkl\u00e4rt Sebastian Westphal, DSAG-Vorstandsmitglied f\u00fcr Technologie. \u201eUnd wenn ich mir anschaue, was das Unternehmen, f\u00fcr das ich arbeite, heute schon an datenzentrierten Architekturen aufgebaut hat, dann ist der Weg, den SAP jetzt einschl\u00e4gt, aus meiner Sicht vielleicht nicht die letzte Patrone. Denn mit einer klassischen Architektur und L\u00f6sung wie einer Bridge k\u00f6nnen Sie nat\u00fcrlich auf Dauer mit den hochperformanten und auch subventionierten L\u00f6sungen der Hyperscaler nicht mithalten. Und deswegen halte ich diesen gro\u00dfen Move, mit Databricks einen Partner reinzunehmen, der ja eigentlich aus dem Open-Source-Umfeld kommt und sich in allen Hyperscalern wiederfindet, nicht wirklich f\u00fcr das letzte Wort.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-533d534\" data-block-id=\"533d534\"><style>.stk-533d534 .stk-img-figcaption{text-align:center !important;}.stk-533d534 .stk-img-wrapper{width:70% !important;}.stk-533d534 .stk-img-wrapper img{object-position:41% 30% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-150691\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-scaled.jpg\" width=\"2560\" height=\"1708\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-scaled.jpg 1619w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-400x267.jpg 400w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-768x512.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-100x67.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-480x320.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-640x427.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-720x480.jpg 720w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-960x640.jpg 960w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-1168x779.jpg 1168w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-1440x961.jpg 1440w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-18x12.jpg 18w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TT25_Keynote-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">&#8220;Bei einer Suite muss nat\u00fcrlich auch der kommerzielle Vorteil klar ersichtlich werden, <br>wenn mit SAP alles aus einer Hand kommt.&#8221;<br> <strong>Sebastian Westphal<\/strong>, Fachvorstand Technologie, DSAG<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Business Data Cloud kann aus DSAG-Sicht zum gr\u00f6\u00dften Strategiewechsel von SAP seit S\/4 werden. Das von SAP in Aussicht gestellte Zielbild soll die heute fragmentierten Datenstrukturen harmonisieren. Das ist eine enorme He\u00adrausforderung: Denn nicht nur will SAP st\u00e4rker als bisher die betriebliche Verantwortung f\u00fcr die Integration und Bereitstellung einheitlicher Datenmodelle \u00fcbernehmen \u2013 vielmehr geht es bei der BDC um nichts Geringeres als die Transformation von Bestandslandschaften in eine zukunftsf\u00e4hige, cloudzentrierte Architektur, f\u00fcr On-prem- und Public-Cloud-Kunden gleicherma\u00dfen. Diese k\u00fcnftigen Datenprodukte m\u00fcssen zeitnah, verl\u00e4sslich und nutzbar, sowohl technisch als auch kommerziell, geliefert werden. Die system\u00fcbergreifende Datenharmonisierung ist essenziell, um eine Data-as-a-Product-Philosophie zu erm\u00f6glichen. Allerdings haben die Anwenderunternehmen vielfach schon moderne Data-Lake(house)-Architekturen implementiert. Der Erfolg der BDC wird also auch davon abh\u00e4ngig sein, wie gut sie sich in diese Architekturen integriert und SAP-Daten ohne technische und kommerzielle Restriktionen bereitstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenmanagement f\u00fcr die Zukunft<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf den DSAG-Technologietagen 2025 in Wiesbaden \u00e4u\u00dfert sich Sebastian Westphal im E3-Gespr\u00e4ch auch technisch detailliert: \u201eWenn Sie mit Spark arbeiten, gehen Sie eher auf Python als auf klassische Programmiersprachen. Das ist schon der richtige Move. Ob der rechtzeitig genug kommt, ob der leicht genug adaptierbar ist, das ist jetzt die kritische Fragestellung. Und wenn das nicht gelingt, dann werden die Kunden weiterhin in andere Architekturen ausweichen, die noch weiter ausbauen. Und dann wird SAP ein Nischendasein an der Stelle f\u00fchren. Das ist ein sehr ausk\u00f6mmliches Nischendasein mit einem klaren Fokus auf SAP-only-Architekturen. Aber das, was wir eigentlich brauchen \u2013 n\u00e4mlich ein \u00fcbergeordnetes Datenmanagement im Hinblick auf das, was in den n\u00e4chsten Jahren kommt \u2013, da wird der Zug dann irgendwann abgefahren sein. Insofern halte ich das aus Unternehmenssicht auch f\u00fcr essenziell, dass SAP diesen Weg einschl\u00e4gt. Wir haben aber heute auch in der Pressekonferenz geh\u00f6rt, da ist noch einiges unklar, da ist noch einiges offen und deswegen ist das Urteil noch nicht final gef\u00e4llt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine SAP-Exitstrategie steht somit als wei\u00dfer Elefant im Raum. Es ist kein Geheimnis, dass sich die SAP-Community umzuorientieren beginnt \u2013 was auch aufgrund der aktuellen Angebotslage kein Problem sein sollte: Nur eine Woche nach der SAP-Pr\u00e4sentation der BDC und der vertiefenden Partnerschaft gemeinsam mit Data\u00adbricks k\u00fcndigte der neue SAP-Partner eine weitgehend \u00e4hnliche vertiefende Partnerschaft mit Confluent an. Die SAP-Bestandskunden sind somit in keiner Weise an SAP gebunden, wenn es um die Nutzung von Databricks-Services geht, die erg\u00e4nzend, wie DSAG-Technikvorstand Sebastian Westphal im E3-Interview betont, bei allen Hyperscalern verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Confluent, ein Pionier im Bereich Datenstreaming, und Databricks, das Daten- und KI-Unternehmen, k\u00fcndigten im ersten Quartal eine umfassende Erweiterung ihrer Partnerschaft an. Durch die Kombination der vollst\u00e4ndigen Datenstreaming-Plattform von Confluent mit der Data-Intelligence-Plattform von Databricks k\u00f6nnen Unternehmen Echtzeitdaten f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Entscheidungen nutzen. Die neuen Integrationen zwischen Confluents Tableflow und Databricks Unity Catalog werden eine Datensteuerung und -kontrolle \u00fcber operative und analytische Systeme hinweg sicherstellen. Delta Lake ist eine von Data\u00adbricks entwickelte formatunabh\u00e4ngige Speicherebene, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr Streaming-Anwendungsf\u00e4lle mit schnellen Schreibvorg\u00e4ngen konzipiert wurde. Inzwischen ist es das aFm weitesten verbreitete Lakehouse-Format: Mit einer t\u00e4glichen Datenverarbeitung von \u00fcber 10 Exabyte hat es sich in gro\u00dfem Ma\u00dfstab bew\u00e4hrt. Durch die Kombination von Tableflow und Delta Lake sind Betriebsdaten nun sofort im umfangreichen Delta-Lake-\u00d6kosystem verf\u00fcgbar. Kunden von Confluent und Data\u00adbricks k\u00f6nnen beliebige Engines oder KI-Tools wie Apache Spark, Trino, Polars, DuckDB und Daft auf ihre Daten in Unity Catalog anwenden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Am Ende entscheidet der Kunde<\/h2>\n\n\n\n<p>Sebastian Westphal erg\u00e4nzt: \u201eDie Kunden werden es am Ende entscheiden und ich denke, da werden wir im n\u00e4chsten Jahr um die gleiche Zeit sehr viel weiter sein. Und was das Thema Business Suite angeht: Ich glaube, das ist gar nicht so neu. Ich glaube, wenn man den Ank\u00fcndigungsstaub sacken l\u00e4sst, dann wird man sehen, das ist ja der Weg, den SAP heute und auch gestern schon eingeschlagen hat. Am Ende geht es ja darum: Was ist der Mehrwert eines Herstellers, wenn seine L\u00f6sungen bestm\u00f6glich miteinander funktionieren? Harmonisiert im Betrieb, harmonisiert in der Integration mit einem durchg\u00e4ngigen Identity Management und Security Standards.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-0eaf168\" data-block-id=\"0eaf168\"><style>.stk-0eaf168 .stk-img-figcaption{text-align:center !important;}.stk-0eaf168 .stk-img-wrapper{width:70% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-150693\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-scaled.jpg\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-scaled.jpg 1440w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-400x300.jpg 400w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-768x576.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-100x75.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-480x360.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-640x480.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-720x540.jpg 720w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-960x720.jpg 960w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-1168x876.jpg 1168w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-16x12.jpg 16w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1380_entzerrt_cmyk-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">Mit der AI-First-, Suite-First-Strategie will SAP das Potenzial von Business AI und der SAP Business Data Cloud freisetzen.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nahtlose Integration gefordert<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der angek\u00fcndigten Gesch\u00e4ftsstrategie beim Business-Unleashed-Event im Februar setzt SAP auf die Kernelemente Prozesse, Daten und KI mit dem Ziel, effiziente Prozessketten bereitzustellen. Zudem werden auch in der Cloud immer mehr End-to-End-Prozesse angeboten, indem auf Basis der BTP die unterschiedlichen Technologie-Stacks und Cloud-Services vereint werden. \u201eAuch wenn SAP unbestritten an der Harmonisierung und Integration des L\u00f6sungsportfolios arbeitet, ist eine konsistente Architektur der Schl\u00fcssel zum Erfolg f\u00fcr die avisierte Business Suite. Daf\u00fcr ist es notwendig, dass SAP die Produktlandschaft kontinuierlich weiter harmonisiert und konsequent einheitliche Standards umsetzt, z. B. bei den Datenmodellen und den Identity- und Security-Services. Denn eine Suite braucht per Definition die nahtlose Integration der darin enthaltenen SAP-L\u00f6sungen, einheitliche Betriebsmodelle und auf dem Weg dorthin klare Migrations- und Umsetzungsstrategien\u201c, so DSAG-Technikvorstand Sebastian Westphal.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem erwartet die SAP-Community eine modulare Business Suite, die sich flexibel an Unternehmensanforderungen anpassen l\u00e4sst und ohne gro\u00dfen Aufwand und Kosten in \u00fcbergreifende Unternehmensarchitekturen zu integrieren ist. \u201eUnd bei einer Suite muss nat\u00fcrlich auch der kommerzielle Vorteil klar ersichtlich werden, wenn mit SAP alles aus einer Hand kommt. Sowohl technisch als auch wirtschaftlich \u2013 also transparente Kostenstrukturen und Vertragsmodelle\u201c, sagt Westphal. Da nicht zu erwarten ist, dass eine Business Suite alle heutigen Anwendungsf\u00e4lle abdecken kann, braucht es im Rahmen der SAP-Clean-Core-Strategie eine langfristige Unterst\u00fctzung von Partnerl\u00f6sungen. Gerade die vielfach eingesetzten Add-ons sollten auf Basis von stabilen, langfristig g\u00fcltigen Zertifizierungsbedingungen einsetzbar bleiben \u2013 was vor dem Hintergrund der S\/4-Wartungszusage von SAP bis 2040 im gemeinsamen Interesse der Partner, Anwenderunternehmen und SAP selbst liegt. Geht diese Rechnung auf oder kommt es, wie eingangs erw\u00e4hnt, zu einem Pokerspiel mit Fold? Das steht f\u00fcr die Option, nach intensiver Pr\u00fcfung zu passen und nach einer Alternative zu suchen \u2013 somit eine SAP-Exitstrategie.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-7d0d553\" data-block-id=\"7d0d553\"><style>.stk-7d0d553 .stk-img-figcaption{text-align:center !important;}.stk-7d0d553 .stk-img-wrapper{width:70% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-150695\" src=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-scaled.jpg\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-scaled.jpg 1440w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-400x300.jpg 400w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-768x576.jpg 768w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-100x75.jpg 100w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-480x360.jpg 480w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-640x480.jpg 640w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-720x540.jpg 720w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-960x720.jpg 960w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-1168x876.jpg 1168w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-16x12.jpg 16w, https:\/\/e326.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG_1378_entzerrt_cmyk-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">Mit der Business Data Cloud  bietet SAP eine vollst\u00e4ndig verwaltete SaaS-L\u00f6sung, die alle SAP-Daten vereinheitlicht und <br>verwaltet und eine nahtlose Verbindung zu externen Daten herstellt.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hybride Szenarien im Vormarsch<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eIch glaube, wir sehen schon eine Abkehr vom Betrieb eines SAP-Systems im eigenen Rechenzentrum\u201c, analysiert Sebastian Westphal im E3-Interview. \u201eWir sehen auf der anderen Seite Szenarien, wo bei kritischen Produktionsprozessen vor Ort installiert wird und nicht in der Public Cloud, die im Zweifelsfall Hunderte Kilometer entfernt ist. Wir haben die Diskussion beim Adobe Document Service gesehen, wo man festgestellt hat: Hochperformante Druckprozesse k\u00f6nnen nicht auf die Latenz R\u00fccksicht nehmen und warten, sondern in dem Moment, wo in der Produktion gelabelt wird, muss es funktionieren. Also ja, ich bin der festen \u00dcberzeugung, wir werden hybride Szenarien weiterhin sehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Hybride Landschaften wird es weiterhin geben. Alles in eine Public Cloud? Das erwarte ich sowieso nicht. Ich glaube aber schon, dass wir in den n\u00e4chsten Jahren nur noch Managed Infrastrukturen sehen werden. Aber ich glaube, aus reinen Kostenaspekten wird es bei skalierbaren L\u00f6sungen bleiben.\u201c Werden diese Voraussetzungen geschaffen und mit klarem Business-Nutzen umgesetzt, werden Business Suite, Business Technology Platform und die Business Data Cloud f\u00fcr die Anwenderunternehmen nicht zu einer Wette mit unbekanntem Ausgang, sondern im besten Fall zum \u201eRoyal Flush\u201c oder auch erfolgreichem SAP-Exit.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/dsag.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">dsag.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele SAP-Bestandskunden stehen an einem Scheideweg, ob auch zuk\u00fcnftig das ERP von SAP noch eine f\u00fchrende Rolle spielen soll oder es mit einem Composable ERP mannigfaltige Alternativen gibt. 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