{"id":153095,"date":"2025-07-31T13:14:08","date_gmt":"2025-07-31T11:14:08","guid":{"rendered":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/?p=153095"},"modified":"2025-08-01T15:05:51","modified_gmt":"2025-08-01T13:05:51","slug":"sap-customer-evolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/sap-customer-evolution\/","title":{"rendered":"SAP Customer Evolution"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP Business Suite 7 bremst die ERP-Modernisierung<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Die IT-Modernisierung z\u00e4hlt seit Jahren zu den Top-Priorit\u00e4ten von CIOs. Allerdings gibt es aufgrund der hohen Komplexit\u00e4t oft nur geringe Fortschritte, argumentiert Marktbeobachter L\u00fcnendonk in einer aktuellen Studie. Und von der Seitenlinie kommt der Zuruf des alten Informatikspruchs: Never change a running system!<\/p>\n\n\n\n<p>Mehrere Faktoren bremsen die digitale S\/4-Conversion in der SAP-Community: Allen voran der sehr hohe Reifegrad einer gut customized SAP Business Suite. In den vergangenen Jahren wurde viel Aufwand betrieben, um diese SAP-ERP-Generation technisch stabil und betriebswirtschaftlich innovativ zu halten. In den allermeisten F\u00e4llen ist dieses Vorhaben sehr erfolgreich gelungen, sodass das Beharrungsverm\u00f6gen gro\u00dfe ist.<\/p>\n\n\n\n<p>IT-Management und ERP-Fachbereiche erkennen zunehmend die Notwendigkeit von Modernisierungsma\u00dfnahmen. Dabei gewinnt die Cloud stark an Bedeutung: 2028 wollen laut L\u00fcnendonk bereits neun von zehn Unternehmen mehr als 40 Prozent ihrer Anwendungen cloudbasiert betreiben \u2013 derzeit sind es vier von zehn. Durch die Verkn\u00fcpfung verschiedener Betreibermodelle werden IT-Landschaften zunehmend hybrider. Um diese Bestrebungen umzusetzen, planen 83 Prozent der Unternehmen, ihr IT-Modernisierungsbudget im Jahr 2026 zu erh\u00f6hen \u2013 fast jedes vierte davon sogar um mehr als 5 Prozent. Nachzulesen in der L\u00fcnendonk-Studie \u201eIT-Modernisierung zwischen Legacy, Cloud und KI\u201c, die unter <a href=\"https:\/\/www.luenendonk.de\/produkt\/luenendonk-studie-it-modernisierung-zwischen-legacy-cloud-und-ki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">luenendonk.de<\/a> kostenfrei erh\u00e4ltlich ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP Cloud ERP<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Die \u201eneue\u201c Business Suite bei SAP soll ein Cloud-System sein. Dieser Schritte entspricht dem aktuellen Markttrend und eine allgemeine Customer Evolution wird sich final in die Cloud-Richtung bewegen, wie auch L\u00fcnendonk in der Studie feststellt.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP Cloud ERP und S\/4 haben jedoch als fundamentale Codebasis das erfolgreiche ECC 6.0 und sind somit per Definition keine Cloud-Native-Produkte. Mit \u201eLift and Shift\u201c l\u00e4sst sich naturgem\u00e4\u00df jede Software in die Cloud oder zu Hyperscalern transformieren. Der Makel eines On-prem-Systems haftet aber Rise, Grow und Cloud ERP an \u2013 die SAP-Bestandskunden sind skeptisch, ob sie mit der SAP Customer Evolution ein Lift-and-Shift-System oder ein Cloud-System bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP war mit S\/4 Hana seiner Zeit weit voraus und pr\u00e4sentierte damit die n\u00e4chste ERP-Generation zu einem Zeitpunkt, wo weder Bestandskunden, Technik noch der Markt daf\u00fcr bereit waren: Bei der allerersten Pr\u00e4sentation von S\/4 in New York, USA, an der Stock Exchange war von Cloud Computing keine Rede. Damals hatte niemand das neue Betriebs- und Architekturmodell im Fokus. Erst durch die engagierte Arbeit von SAP CEO Christian Klein begann sich SAP langsam und stetig in Richtung Cloud Computing zu transformieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP-Revolution in einem evolution\u00e4ren ERP-Markt<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Mit S\/4 und Hana er\u00f6ffnete SAP ein neues ERP-Kapitel. Dieser Schritt war zwingend notwendig, aber die Voraussetzungen daf\u00fcr waren schlecht: Die meisten SAP-Bestandskunden hatten ein stabiles und funktionales ERP-System und jede Menge andere Probleme: Weltwirtschaftskrise, W\u00e4hrungskrise, Logistik- und Handelskrise.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber L\u00fcnendonk schreibt in der IT-Studie: \u201e62 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass Teile ihrer gesch\u00e4ftskritischen Anwendungen bereits so veraltet sind, dass sie den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden und erneuert werden m\u00fcssen. Zudem sind Betrieb, Pflege und Weiterentwicklung der Altsysteme in jedem zweiten befragten Unternehmen mittel- bis langfristig nicht mehr sichergestellt. 76 Prozent der Unternehmen erwarten daher, dass mindestens 20 Prozent aller gesch\u00e4ftskritischen Kernapplikationen in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren einen Modernisierungsbedarf haben werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>SAP war mit S\/4 seiner Zeit voraus und verschreckte nachhaltig den ERP-Markt. Aktuell ist aber die Customer Evolution mit Rise, Grow und Cloud ERP ein m\u00f6glicher Schritt zu einem modernen Composable ERP. \u201eIT-Modernisierung ist kein kurzfristiges Projekt, sondern eine dauerhafte Transformationsaufgabe. Unternehmen ben\u00f6tigen klare Zielbilder, abgestimmte Strategien und ein Zusammenspiel aus Technologie, Organisation und Kultur. Nur so lassen sich IT-Architekturen schaffen, die den Anforderungen von morgen gerecht werden\u201c, kommentiert Tobias Ganowski, Consultant bei L\u00fcnendonk und Studienautor.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP Customer Evolution 2.0<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Aufgrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren sollte SAP die Aufgaben und Ziele von \u201eCustomer Evolution\u201c nachsch\u00e4rfen, fokussieren und den aktuellen Bed\u00fcrfnissen wie hybriden Landschaften, KI-Agenten und Composable -ERP anpassen. Gro\u00dfe Hoffnungen verortet L\u00fcnendonk im Einsatz von generativer KI. 74 Prozent erwarten, dass KI in der Lage sein wird, k\u00fcnftig Sicherheitsl\u00fccken in Altsystemen aufzudecken und zumindest teilweise selbstst\u00e4ndig zu beheben. 69 Prozent erhoffen sich zudem ein besseres Verst\u00e4ndnis der Programmier- und Codestrukturen. Trotz der hohen Erwartungen sind die praktischen Erfahrungen aber bisher noch gering: Nur acht Prozent der Unternehmen verf\u00fcgen \u00fcber fortgeschrittene Ans\u00e4tze zur automatisierten Codeanalyse mittels KI, immerhin 22 Prozent nutzen KI jedoch bereits im Bereich der Dokumentation.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Orchestrierung der digitalen Conversion und Transformation wird f\u00fcr die SAP-Community das zentrale Thema. SAP wird sich f\u00fcr diese Herausforderung mit \u201eCustomer Evolution\u201c neu und agil aufstellen m\u00fcssen. Ein finales Ende des S\/4-Releasewechsels mit 2033, restriktive Lizenzmodelle und keine Diskussion \u00fcber ein Composable ERP sind f\u00fcr die Customer Evolution kontraproduktiv. SAP sollte zu dem alten Servicegedanken eines SolMan (SAP Solution Manager) und CCC (Customer Competence Center) zur\u00fcckfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Umsetzung der Modernisierung verfolgen die Unternehmen unterschiedliche Ans\u00e4tze, wei\u00df auch L\u00fcnendonk: So setzen 79 Prozent auf flexible, modulare Composable Architectures. F\u00fcr 74 Prozent kommt Replatforming in Frage, um bestehende Anwendungen in die Cloud zu migrieren. Auch Refactoring und der Wechsel auf On-prem- oder Private-Cloud-basierte Standardl\u00f6sungen z\u00e4hlen zu den favorisierten Ma\u00dfnahmen. Nur 47 Prozent der Befragten sehen in der vollst\u00e4ndigen Neuentwicklung (Rebuild) einen gangbaren Weg. Das sollte den Bef\u00fcrwortern von Rise und Grow bei SAP zu denken geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eines der m\u00e4chtigsten und erfolgreichsten Ex-SAP-Vorstandsmitglieder ist Gerd Oswald. 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