{"id":154966,"date":"2025-08-28T13:34:14","date_gmt":"2025-08-28T11:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/?p=154966"},"modified":"2025-09-03T09:34:35","modified_gmt":"2025-09-03T07:34:35","slug":"erp-in-balance-halten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e326.greatsolution.dev\/de\/erp-in-balance-halten\/","title":{"rendered":"ERP in Balance halten"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ERP-Balance und SAP-Transformation<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Eine S\/4-Conversion, digitale Transformation, ist eine agile Orchestrierung der eigenen Aufbau- und Ablauforganisation. Ohne SAP-Team in Form eines CCoE (Customer Center of Expertise), ERP-Kompetenz und Change Management l\u00e4sst sich die S\/4-Conversion nicht wirksam gestalten. In der SAP-Community fehlt es des \u00d6fteren w\u00e4hrend der Planung an verf\u00fcgbaren Fachkr\u00e4ften. Gerade hier sind neben SAP mit einer Customer Evolution auch SAP-Partner gefragt, die fehlende Kompetenzen ausgleichen und mit Erfahrung an ERP-Transformationen unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den SAP-Bestandskunden besteht vorrangig die Herausforderung, zwischen den Angeboten von SAP, Partnern und Mitbewerbern wie ServiceNow, Workday, Boomi, Salesforce, UIpath und anderen die passende Balance zu finden. Mit KI, Cloud, Open Source, Hyperscalern und Plattformtechniken haben sich die Grenzen zwischen einem hauseigenen ERP-System und der IT-Welt ver\u00e4ndert. Ein Composable ERP erfordert viel Erfahrung, um es in Balance zu halten \u2013 dem gegen\u00fcber war eine \u201eBlack Box\u201c wie SAP R\/3 eine einfachere Herausforderung. Die unterschiedlichen Schwerpunkte zeigen, dass Transformation kein Standardprozess sein kann. Transformation ist eine Investition in Zukunftsf\u00e4higkeit und Wettbewerbsst\u00e4rke.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ERP-Datenqualit\u00e4t nicht ohne Plattform und KI<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Business Data Cloud (SAP BDC) wurde Anfang 2025 ein Fokus auf die Datenqualit\u00e4t und das Datenmanagement gelegt. Unzureichende Datenqualit\u00e4t ist ein hemmender Faktor f\u00fcr eine erfolgreiche S\/4-Conversion und oft Folge einer mangelhaften Analyse der bestehenden ERP-Landschaft und IT-Daten. SAP-Bestandskunden untersch\u00e4tzen oftmals den Aufwand, der dahintersteckt! Die Antwort von SAP lautet: Databricks.<\/p>\n\n\n\n<p>Databricks ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen aus San Francisco, welches cloudbasierte L\u00f6sungen zum Aufbau und zur Verwaltung von Daten f\u00fcr Unternehmen anbietet und dies mit Modellen des maschinellen Lernens und k\u00fcnstlicher Intelligenz verkn\u00fcpft. Der technische IT-Fortschritt ist mittlerweile das zentrale Motiv bei SAP-Bestandskunden f\u00fcr eine S\/4-Conversion \u2013 nicht mehr Kostendruck oder organisatorische Ma\u00dfnahmen. Besonders in der DACH-Region gilt KI inzwischen auch als Schl\u00fcsseltechnik. Jedoch reicht die Erkenntnis allein nicht f\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung \u2013 es braucht eine sorgf\u00e4ltig geplante Strategie und entsprechende Kompetenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kompetenz hinter der Business Data Cloud ist Databricks. Bereits vor der Kooperation zwischen SAP und Databricks verwendeten viele SAP-Bestandskunden die Funktionen und Werkzeuge von Databricks im eigenen Rechenzentrum oder \u00fcber Hyperscaler. Mit dieser Nutzung geht auch der verst\u00e4rkte Einsatz von KI und einer Plattformtechnik einher. In der SAP-Community steht daf\u00fcr die BTP (Business Technology Platform) bereit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">IT-Technik versus ERP-Organisation<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Cloud- und KI-Technik allein reichen nicht: Transformation braucht Kompetenz, Orchestrierung (Change Management) und Agilit\u00e4t. Customer Evolution und Conversion sind ein ganzheitlicher und umfangreicher Prozess. Ohne SAP-Teams wie ein CCoE, vorhandene Kompetenz und agiles Projektmanagement (DevOp) l\u00e4sst sich der Wandel nicht wirksam gestalten. Fast 90\u202fProzent der Unternehmen aus der SAP-Community wollen sich aktiv auf den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz vorbereiten. Was auf den ersten Blick nach IT-Fortschritt klingt, zeigt beim zweiten Hinsehen: Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde ist und bleibt die schlechte Datenqualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr SAP-Bestandskunden gilt es aktuell, die Balance zwischen der Reformation der Aufbau- und Ablauforganisation (Gesch\u00e4ftsprozesse) und den IT-Techniken wie Cloud und KI zu finden. Neue ERP-Techniken sind eine Hauptmotivation f\u00fcr die S\/4-Conversion, aber die Datenqualit\u00e4t bleibt das Nadel\u00f6hr. Und ERP-Leben ist Ver\u00e4nderung: Cloud wird immer \u00f6fter strategisch genutzt! Nicht nur als IT-Modell, sondern als Innovationsplattform f\u00fcr Agilit\u00e4t, Skalierbarkeit und KI.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist der alte Informatik-Spruch bekannt: Never change a running system! Wie also in Balance bleiben mit den Altlasten, der Beharrung, der Transformation und den kommenden Innovationen? Siehe auch DSAG-Jahreskongress 2025 in Bremen. Die Risiken einer nicht erfolgreichen ERP-Transformation sind betriebswirtschaftlich messbar: Kostensteigerungen, Leistungsverluste und technische Inkompatibilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Idee einer SAP Customer Evolution kann das eigene ERP transformiert werden und in Balance kommen. Daf\u00fcr braucht der SAP-Bestandskunde aber Wahlfreiheit. Noch ist SAP kein offenes Unternehmen, das die Vorteile eines zusammengesetzten, Best-of-Breed- und Composable-ERP erkannt hat. Technische H\u00fcrden und komplexe Lizenzgeb\u00fchren verhindern eine Balance zwischen SAP, Mitbewerbern und Open Source.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der CIO ist kein Innovator, sondern Bewahrer erfolgreicher Gesch\u00e4ftsprozesse und Transformator f\u00fcr notwendige Orchestrierung. 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